Newsletter:
 Suche:
Besuchen Sie uns:

RP: Minister Groschek: A1-Brückenbau kommt erst ab 2025

Keine Kommentare
9
Aug
2012

LEVERKUSEN (US) NRW-Verkehrsminister Michael Groschek hat sich gestern im Inneren der A1-Rheinbrücke zwischen Wiesdorf und Köln umgesehen. Die Stahlkonstruktion wird derzeit aufwendig neu verschweißt. Langfristig ist ein Neubau nötig (Wir berichteten). Baustart soll frühestens 2025 sein. 300 der insgesamt 9000 Brücken der nordrheinwestfälischen Autobahnen, Bundes- und Landstraßen müssen in den nächsten zehn Jahren saniert oder ersetzt werden, berichtet die zuständige Behörde „Landesbetrieb Straßen.NRW“. Dafür sind nach heutiger Berechnung rund 3,5 Milliarden Euro nötig. Langfristig sollen diese Brücken neu gebaut werden: 1. A 565, Tausendfüßler, Bonn. 2. A 3/A 46, Autobahnkreuz, Hilden. 3. A 59, Porz-Wahn. 4. A 1, Liedbachtal. 5. A4/A544, Autobahnkreuz, Aachen. 6. A 1, Exterheide, Smanforde, Habichtswald, Emsbrücke, Emsumflut. 7. A 1, Dütebrücke. 8. A 46, Talbrücke Schormecke, Talbrücke Bermecke. 9. A 57, Dormagen. 10. A 1, Rheinbrücke, Leverkusen. In 15 Jahren werden geschätzt 80 Prozent mehr LKW rollen, bis 2050 gebe es eine weitere Steigerung um 50 Prozent, schreibt die Landesbehörde. Dabei habe ein schwerer LKW die gleiche Zerstörungswirkung wie 160 000 PKW.

Neuigkeiten:

SPD: Pressemitteilung

Keine Kommentare
9
Aug
2012

9. August 2012

Peter Ippolito: „Ein Gesamtkonzept muss her“

Zu den notwendigen Baumaßnahmen an den Autobahnen im Leverkusener Stadtgebiet erklärt Peter Ippolito, der Vorsitzende der SPD-Fraktion:
“An fünf Stellen im Leverkusener Stadtgebiet gibt es zurzeit Planungen für Um- und Ausbauten der Autobahnen A1 und A3. Am wenigsten problematisch erscheint dabei der vierspurige Ausbau der A3 aus Richtung Köln bis in etwa der Höhe des Rastplatzes Tilsit. Am anderen Ende der Skala steht der Bau einer Raststätte auf Leverkusener Gebiet, den die SPD-Fraktion nach wie vor nachdrücklich ablehnt. Vergleichsweise neu sind die Informationen zum Neubau der Rheinbrücke und der Notwendigkeit eines massiven Eingriffs in die Stelzenautobahn. Bezieht man hier die Planungen für einen Umbau des Leverkusener Kreuzes mit ein, so entsteht eine Baustelle gigantischen Ausmaßes mitten in der Stadt. Um die Belastungen für Bürger und Wirtschaft im Rahmen zu halten bedarf es eines Gesamtkonzeptes. Dieses muss die Stadt Leverkusen von Straßen NRW einfordern.”

Ein solches Gesamtkonzept sollte u. a. folgende Fragestellungen aufgreifen:

– Ist die heutige Verkehrsführung der Autobahnen im Leverkusener Stadtgebiet noch zeitgemäß? Gibt es möglicherweise Varianten, die für Bürger und Umwelt von Vorteil sein könnten?

– Ist ein Neubau der Brücke wirklich nötig oder könnte der Anbau von zwei Spuren für den Schwerlastverkehr nicht ausreichend sein?

– Wie kann der Straßenbau so gestaltet werden, dass nicht wie in den letzten Jahren leidvoll erlebt, bei einem Unfall auf dem Kölner Ring der innerstädtische Verkehr in Leverkusen zusammenbricht?

– Wie werden die Baumaßnahmen zeitlich und inhaltlich koordiniert. Wie ist der konkrete Bauablaufplan? – Wie sieht ein weiträumiges Umleitungskonzept aus?

– Wie sieht die Konzeption zum Lärmschutz in der Bauzeit und vor allem nach Inbetriebnahme aus?

– Wie werden die Bürger über die anstehenden Maßnahmen im Vorfeld der Baumaßnahme und während der Bauzeit informiert?

“Das Ziel jeglichen Umbaus, Ausbaus oder Erweiterungsbaus muss in erster Linie sein, die Belastung der Leverkusener Bevölkerung keinesfalls zu erhöhen“, so Ippolito. „Im Gegenteil es müssen alle technisch möglichen Mittel eingesetzt werden um den Schutz für die Bürger zu verbessern. Insbesondere Lärm und Feinstaub spielen bei dieser Belastung eine erhebliche Rolle. Es müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden um diese Probleme zu minimieren. Denn dann und nur dann können die Veränderungen an den Autobahnen die Akzeptanz der Bürger Leverkusens und damit auch die der SPD-Fraktion im Rat der Stadt finden.”

Neuigkeiten:

KSTA: Rheinbrücke hat schwer gelitten

Keine Kommentare
4
Jul
2012

AUTOBAHN-SANIERUNG
Reparaturen sollen bis Jahresende andauern.
Neubau wird erwogen

Es gibt Überlegungen der Straßenbaubehörden, die Leverkusener Autobahnbrücke neu zu bauen. Das sagte ein Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW. Er nannte die Querung „das Sorgenkind“ der Behörde. Bis Jahresende wird an dem Bauwerk umfangreich repariert. Im Hohlkörper wird geschweißt. Die 1965 eröffnete Brücke sei vierspurig geplant worden, werde aber seit 1986 sechsspurig genutzt. Seitdem führen auf dem früheren Standstreifen ausgerechnet die schweren Lkw. Außerdem habe sich der Lkw-Verkehr inzwischen vervielfacht . Dafür sei der alte Standstreifen nicht ausgelegt. Jetzt sei die Rheinquerung erheblich reparaturbedürftig. Deshalb habe man die Fahrstreifen verengt und brückenschonend nach innen verschwenkt. Das Leverkusener Ratsbündnis Jamaika plus hat wegen der andauernden Bauarbeiten eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt: ob Behinderungen auf der Brücke anstehen, die sich auf die Verkehrsdichte im Leverkusener Stadtgebiet auswirken könnten, wollen sie erklärt haben. Eines stellte der Behördensprecher gestern schon mal klar: Eine Verringerung auf den ursprünglichen vierstreifigen Betrieb kann er nicht ausschließen, die Sperrung der Brücke sei zur Zeit nicht in der Diskussion. (rar)

Neuigkeiten:
123456146147148149150151