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RP: Neue Brücken

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20
Jan
2016

Neuer A1-Chefplaner

In Ihrem Artikel gehen Sie auch auf Äußerungen von Herrn von Waldowski ein, die zumindest in einem Punkt falsch waren, falsch sind und falsch bleiben, egal wie oft sie wiederholt werden. Beim Ausbau und Erweiterung der A 1 müssen im Kreuz Leverkusen-West alle Brücken über (oder unter) der/die A 1 ersetzt werden, unabhängig vom Bauzustand! Diese Brücken müssen neu gebaut werden, da deren bisherigen Spannweiten (bzw. Breiten) für die erweiterte A 1 nicht ausreichen. Dies gilt ebenso für die von Herrn von Waldowski bevorzugte „Südtrasse“, die auch ich befürworte.

Dr. Peter Knopf, Leverkusen

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RP: Lautstarkes Misstrauen gegen A1-Planer

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19
Jan
2016

Im Stadtrat wurden die Experten von Straßen.NRW gestern heftig attackiert – vor allem aus den Zuschauerreihen.

Eine große politische Überraschung verkam gestern Abend in der Sitzung des Leverkusener Stadtrats fast zur Randnotiz: Der in den vergangenen Tagen veröffentlichte „gemeinsame“ Antrag von CDU, OP Plus und Grünen, beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke auf zusätzliche Fahrspuren zu verzichten und das neue Bauwerk lediglich um Standstreifen zu verbreitern, entpuppte sich gestern als Bündnis-interne Luftnummer, hinter der offenbar nur die Grünen wirklich standen. CDU und die Opladener Wählergemeinschaft zogen die schriftlich veröffentlichten Aussagen jedenfalls zurück und sprachen von Missverständnissen in der Abstimmung. Aus CDU-Kreisen verlautete am Rande der Sitzung, man habe überhaupt kein Interesse, sich mit einer Festschreibung der derzeitigen Kapazität der Rheinbrücke „den Dauerstau zu zementieren“ geschweige denn an den Realitäten des immer weiter steigenden Verkehrs am Leverkusener Kreuz vorbei zu planen. Wer da vorgeprescht ist, und welche Konsequenzen das womöglich für die weitere Zusammenarbeit hat, das alles ging gestern jedoch in Geschrei und massiven Anschuldigungen unter, die sich die Vertreter des Landesbetriebs Straßenbau (Straßen. NRW) vor allem aus dem Publikum im voll besetzten Ratssaal gefallen lassen mussten. Die Landesplaner waren gekommen, um Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für den zweiten Bauabschnitt zu präsentieren, in dem es auch um die Entscheidung geht, ob Leverkusen eine ausgebaute Stelzen- Autobahn oder eine Tunnellösung bekommt. Dabei schnitten die vorgestellten Tunnel-Varianten allesamt schlechter ab.„ Sie haben doch schon längst eine Vorzugsvariante und präsentieren uns hier bewusst Daten, die den Tunnel schlecht aussehen lassen“, lautete ein Vorwurf. Auch Bürgerlisten-Fraktionschef Erhard Schoofs unterstellte dem früheren Chefplaner Christoph Jansen und seinem Nachfolger Thomas Raithel, sie hätten Kosten für eine Tunnelvariante deutlich zu hoch angesetzt: „Wir haben auch mit Experten gesprochen und Tunnelbauern, die auf deutlich weniger Kosten kommen“, behauptete er. „Die können auch Ihnen gerne mal ein Gutachten erstellen“, bot Schoofs an. Vor allem der von Straßen.NRW geplante Eingriff in die Altlasten- Deponie Dhünnaue sorgte für Emotionen im Saal. Die von den Planern versprochene Sicherheit für Arbeiter und Bevölkerung sei schlichtweg nicht kalkulierbar, hieß es. Insbesondere der ehemalige Grünen- Funktionär Klaus Wolf und der Ingenieur Rolf Kraneis brüllten mehrfach ihre Meinung laut in den Saal und ließen sich auch von Aufforderungen des Oberbürgermeisters, sich an die Hausordnung zu halten, nicht bremsen. Kraneis warf den Straßen.NRW-Experten sogar Gesetzesbruch vor. Ein Riss ging auch durch manche Partei. So stellte sich etwa Dr. Hans Klose gegen seine Mitstreiter aus der SPD, die das Projekt grundsätzlich unterstützen und sich dem von der Stadtverwaltung vorgelegten Resolutionsentwurf anschlossen. Der befürwortet zwar auch den Tunnel, stellt aber die Planung nicht grundsätzlich infrage. Ebenso schloss sich die CDU trotz einiger Vorbehalte an. Das brachte am Ende zwar eine deutliche Mehrheit, aber keineswegs Frieden in den Saal. Das Projekt bleibt massiv umstritten.

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RP: Ratsbündnis will die neue Rheinbrücke begrenzen

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18
Jan
2016

„Gravierende stadtzerstörerische Eingriffe“ fürchtet das Rats-Bündnis aus CDU, Grünen und Opladen plus, sollten die vom Landesbetrieb Straßenbau jetzt präsentierten Pläne zur Verbreiterung der Leverkusener Rheinbrücke und der A1 von bisher sechs auf zehn Spuren Realität werden. Aus diesem Grund haben CDU und Co. für die Ratssitzung am kommenden Montag jetzt den Antrag gestellt, beim Neubau der Brücke auf eine zusätzliche Kapazitäts-Erhöhung zu verzichten. Sie solle lediglich um Standstreifen verbreitert werden. Im zurzeit laufenden Planfeststellungsverfahren für das Projekt werden alle möglichen Einwendungen gesammelt und bewertet. Ob sie berechtigt sind, entscheidet am Ende die Kölner Bezirksregierung. Für das Bündnis steht aber bereits fest, dass es beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke nicht nur um Ersatz für das alte Bauwerk geht. Die Politiker argwöhnen vielmehr, das Land nehme dies als Vorwand, um die A1 für weitaus größere Verkehrsmengen zu erweitern – und nutze dazu auch noch das verkürzte Planfeststellungsverfahren. Unter normalen Bedingungen seien die Pläne in einer Bürgerbeteiligung nämlich chancenlos.

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