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RP: A1: Handwerkskammer rügt Bundesregierung

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27
Jul
2013

Geschäftsführer Weltrich: Staus verursachen Zusatzkosten von rund 9000 Euro pro Firma und Jahr.

VON ULRICH SCHÜTZ
LEVERKUSEN Der Chef des Bundeskanzleramtes, Ronald Poffala, hat die ganze Dramatik um die marode Leverkusener Rheinbrücke und die Autobahnen auf zehn Zeilen komprimiert. Kernaussage des Briefes an Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (Eingang 10. Juli): Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann sei bereit, mit dem Leverkusener Stadtchef die „vielschichtige Problematik“ zu besprechen. Aber das wisse der Oberbürgermeister ja. Buchhorn hatte auch in einem Brief Bundeskanzlerin Angela Merkel um Hilfe gebeten. Handwerk Welche Belastungen die schlechten Autobahnen, Brückenprobleme oder -sperrungen für die Kölner/Leverkusener Handwerksbetriebe bringen, beschrieb Dr. Ortwin Weltrich gestern – wegen der wirtschaftlichen Tragweite – ausführlicher. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer stellt der jetzigen und den früheren Bundesregierungen sehr schlechte Zeugnisse aus (der Bund ist verantwortlich für die Autobahnen). „Unterlassene Reparatur- und Erhaltungsmaßnahmen haben einen erheblichen Sanierungsstau an den Autobahnen entstehen lassen“, kritisiert Weltrich. Auf vielen Stadtstraßen sehe es nicht besser aus. Speziell die Bau- und Installations- oder Reparatur-Firmen seien stark betroffen. Ihre Teams stünden täglich bis zu einer Stunde im Stau. Für diese Branchen summieren sich die zusätzlichen Kosten auf 14 000 Euro pro Jahr, zitiert Handwerkskammerchef Weltrich aus einer Umfrage seiner Kammer. Die Leverkusener Handwerksfirmen sind nach dieser Untersuchung mit durchschnittlichen „Staukosten“ von 8600 Euro pro Jahr betroffen. Forderungen Die Handwerkskammer fordert: – ein „qualifiziertes Baustellenmanagement und ein Baustellenregister der Städte, – ein regionales Verkehrsleitkonzept, – die verstärkte Freigabe von Standstreifen bei viel Verkehr, – keinen Rückbau der Straßen, – keine weiteren künstlichen Hindernisse. Politik Irritiert verfolgt der Lützenkirchener Peter Westmeier die Diskussion um die Rheinbrücke, zumal gestern der ehemalige AGO Vorsitzende Siegfried Kuhl in seinem Leserbrief den Bau einer zweiten Rheinbrücke forderte. Genau diese „alternative Rheinquerung“ verlange der Stadtrat doch in seiner bisher nicht zurückgezogenen Resolution vom Dezember 2012, argumentiert Westmeier. Das ist richtig. In der ans Bundesverkehrsministerium verschickten, einstimmig beschlossenen Resolution heißt die Forderung: „Eine schnellstmögliche Planung zur Entlastung der Verkehrssituation auf dem Autobahnnetz … und die Schaffung einer zusätzlichen Rheinquerung während der Umleitungsphase wie auch auf Dauer in Höhe des Leverkusener Stadtgebietes …“. Stadtchef Buchhorn sieht darin keine Festlegung, speziell nicht auf eine Brücke in Höhe Hitdorf oder Monheim.

Neuigkeiten:

RP: Ramsauer macht keine Zusage für Tunnel

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24
Jul
2013

Bundesverkehrsminister: Bau der Rheinbrücke kostet 220 Millionen Euro. Die komplette Brücke soll 2023 stehen.

VON ROMAN ZILLES/US
LEVERKUSEN Peter Ramsauer traf gestern sehr pünktlich an der Wiesdorfer A 59-Auffahrt unter der A1- Rheinbrücke ein. Der Bundesverkehrsminister verschwand mit seinem NRW-Ministerkollegen Michael Groschek und Experten für ca. 15 Minuten im Bauch der maroden Leverkusener Rheinbrücke, warf kurze Blicke auf die geschweißten Notreparaturen am Stahlkörper des wichtigen Rheinübergangs und trat dann draußen vor die geladene Presse. Ramsauer bekräftigte diese Fakten: Bis 2020 soll die erste neue Brückenhälfte stehen, bis 2023 die zweite (nach dem Abriss der heutigen Brücke). Auf 220 Millionen Euro Kosten wird d

Neuigkeiten:

KSTA: Rösler soll sich für A-1-Tunnel einsetzen

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28
Jun
2013

FDP-VORSTOSS

Die Leverkusener FDP hat sich im Streben nach einem künftig unterirdischen Verlauf der Autobahn 1 zwischen den Kreuzen Leverkusen und Leverkusen-West einen Verbündeten in Berlin gesucht: FDP-Bundesvorsitzender und Bundeswirtschaftsminister Philip Rösler soll sich im Kabinett dafür einsetzen, dass der Wunsch des Leverkusener Rates nach einer solchen Tunnellösung verwirklicht wird. Fraktionsvorsitzende Monika Ballin-Meyer-Ahrens und ihre Kollegen Jochen Ries und Ulrich Freund überreichten dem Chefliberalen ein Schreiben mit ihren Argumenten sowie Unterstützerschreiben des Unternehmerverbandes Rhein-Wupper und der Industrie- und Handelskammer zu Köln. Obendrein bekam Rösler alle Unterlagen, die Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn schon Bundeskanzlerin Angela Merkel zukommen ließ. (ger)

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