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Zigtausende Verstöße gegen die Sperrung der Rheinbrücke

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19
Dez
2014

Kontrollen auf der Rheinbrücke sollen Tempo- und Gewichtssünder abschrecken. Die Polizei zählt Zigtausende Verstöße gegen die verlängerte Sperrung. Ein Rückblick auf das Jahr 2014 in der Leverkusener Stadtpolitik. Von Bert-Christoph Gerhards

Leverkusen. Die Schäden sind noch schlimmer, die Reparaturarbeiten zum unverzichtbaren Dauerzustand geworden. Dass die Leverkusener Rheinbrücke, die seit Mitte des Jahres erneut für den Lkw-Verkehr gesperrt worden ist, wegen Einsturzgefahr womöglich ganz gesperrt werden müsste, ist ein Horrorszenario nicht nur für die Stadt, sondern für das ganze Rheinland. Die Teilsperrung bleibt noch mindestens ein halbes Jahr, wenn nicht dauerhaft bestehen, und es wird unermüdlich weiter im Hohlraum unter der Brücke gearbeitet, wo das Gewicht der Brücke von den Seilen gehalten werden muss.

Die Planungen werden inzwischen unter Hochdruck fortgesetzt. Nach einem Besuch von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit seinem NRW-Kollegen Michael Groschek, hat dieser den Leverkusener Brücken-Neubau in ein beschleunigtes Verfahren aufgenommen, wonach Klagen gegen die Planung nur noch direkt letztinstanzlich geführt werden können.

So soll dem Baubeginn für die neue Brücke im Jahr 2017 nichts mehr im Wege stehen. Dass der Bau der weiteren Autobahn 1 auf Leverkusener Stadtgebiet auch in Tieflage, in einem Tunnel, weiterhin möglich bleibe, werden die Planer von Straßen NRW nicht müde zu beteuern. Die Skepsis in Leverkusen bleibt, dass die Alternativen bereitere Stelzenautobahn oder Tunnelbau tatsächlich so ergebnisoffen geprüft werden. Der in Leverkusen einmütig geforderte Tunnel wäre ein Riesenfortschritt für die Stadt – ein von der Verwaltung bestellter Trickfilm führt dies anschaulich vor –, doch wäre diese Lösung für den Bund viel teurer.

Währenddessen donnern weiterhin Lkw über die Rheinbrücke, im Schnitt 500 am Tag, wie die umgerüstete Kontrollanlage, die seit dem Sommer auch Übergewichtsfahrten festhalten kann, dokumentiert. Jeder Lkw belastet die Brücke so viel wie 40 000 Pkw.

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RL: Rheinbrücke

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25
Aug
2014

wieder Bauarbeiten

Auf der maroden Leverkusener Rheinbrücke wird ab Montag wieder gearbeitet. Die alten Betonschutzwände werden durch Stahlschutzplanken ersetzt. Für den Verkehr sind deshalb in beide Fahrtrichtungen jeweils nur zwei Spuren frei. Die alten Betonschutzwände wurden am Wochenende schon abtransportiert. Hierfür hatte es auch wieder eine Teilsperrung der Brücke gegeben. Mit den neuen Stahlschutzwänden soll die Brücke um 500 Tonnen Gewicht entlastet werden, heißt es vom Landesbetrieb Straßen NRW. Die Hoffnung ist, dass weniger neue Risse entstehen. Die Arbeiten sollen drei Monate dauern. Wie viele Spuren danach befahren werden dürfen, lässt sich laut Straßen NRW nicht im Vorfeld abschätzen. Auch nicht, ob das LKW-Fahrverbot aufgehoben wird

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RP: schärfere Strafen

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27
Jun
2014

Brücken-Sperrung:

LEVERKUSEN (LH) NRW-Verkehrsminister Michael Groschek will die Zügel in Sachen Bußgeld für Brummifahrer, die das A1-Brückenverbot missachten, anziehen: „Jeder Lastwagen, der über die Brücke fährt, schädigt das Bauwerk weiter. Die möglichen Folgen sind klar: Die Brücke müsste notfalls gesperrt werden. Derzeit fahren immer noch hunderte LKW verbotswidrig über die Brücke“, betont er. „Wir werden deshalb die Verbote konsequent durchsetzen und ahnden. Dazu nutzen wir alle uns zur Verfügung stehen rechtlichen Mittel.“ Die Missachtung des Lkw-Verbotes kostet in der Regel 75 Euro, „sollte dies vorsätzlich geschehen, erhöht sich das Bußgeld auf 150 Euro“. Bei wiederholten Verstößen würden gegebenenfalls Fahrverbote verhängt, warnt Groschek. Und: Soweit nachgewiesen werden könne, dass eine Firma durch bewusste Missachtung der Verbote einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen wolle, „kann dieser Gewinn eingezogen werden. Bei hartnäckigem und wiederholtem Verstoß werden wir auch prüfen, ob wir in solchen Extremfällen den LKW sicherstellen können, damit eine weitere Schädigung der Brücke unterbleibt“, teilt Groschek mit.

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